Häufig gestellte Fragen (FAQ) Osteopathie

Häufig gestellte Fragen Osteopathie

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Osteopathie bei Erwachsenen

  1. Kann Osteopathie bei Schlafstörungen von Erwachsenen helfen?

    Die Osteopathie kann bei Schlafstörungen sehr wertvoll sein, da diese eingesetzt wird, um auf das vegetative Nervensystem zu beeinflussen.. Verschiedenen Techniken in der osteopathischen Behandlung sollen  Blockaden und Verspannungen lösen. Zudem sollen  sie bei der Entspannung des Nervensystems helfen. Der Schlaf kann so positiv beeinflusst werden.

  2. Wie hilfreich ist Osteopathie bei der Hüftdysplasie von Erwachsenen?

    Die Hüftdysplasie bezeichnet eine angeborene oder erworbene Fehlstellung der Hüftgelenkpfanne.

    In der Osteopathie wird bei der Hüftdysplasie eines Erwachsenen spezielle Handgriffe genutzt, um das Hüftgelenk und das umliegende Gewebe in seinem Spannungszustand und in der Versorgung zu verbessern. Hierdurch soll die Beweglichkeit verbessert und mögliche Schmerzen reduziert werden. 

    Zudem kann die Ostopathie dabei helfen, den Hüftkopf und die Hüftpfanne wieder optimal zu verbinden. Mit speziellen Handgriffen wird unter anderem das Hüftgelenk und das umliegende Gewebe behandelt, damit dieses in seiner Bewegung wieder schmerzfrei und funktionsfähig ist.

  3. Wie kann die Osteopathie bei Blähungen bei Erwachsenen hilfreich sein?

    Die Osteopathie kann die Aktivität des Magen-Darm-Trakts beeinflussen. Denn mit Hilfe unterschiedlicher Techniken kann das vegetative Nervensystem behandelt und mögliche Mobilitätsstörungen des Darms, welche auch Blähungen verursachen können, verbessert werden.

Beckenbodentraining & Beckenbodentherapie

  1. Wann sollte die Patientin mit dem Beckenbodentraining nach der Gebärmutterentfernung beginnen?

    Wann die Frau nach einer Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) mit dem Beckenbodentraining bzw. mit der Beckenbodentherapie beginnen kann, ist von der Wundheilung abhängig. Bei der ärztlichen Nachuntersuchung der Gebärmutterentfernung sollte die Betroffene nach einer ärztlichen Einschätzung fragen. 
    Im Allgemeinen gilt, dass ein Training bzw. ein Therapiereiz nur so hoch sein darf, dass die Wundheilung adäquat erfolgen kann, ohne, dass es dabei durch Unterforderung bzw. zu viel Schonung zu einer Verringerung / einem Verlust der Beweglichkeit und / oder der Funktion kommt.

  2. Warum ist das Beckenboden trainieren auch für Männer sinnvoll?

    Männer mit Prostatakrebs, die bereits eine Prostataektomie oder Strahlentherapie durchgeführt haben und/oder an Impotenz leiden, profitieren von einem starken und kontrollierbaren Beckenboden. Ebenfalls ist das Beckenbodentraning für Männer mit Inkontinenz sinnvoll.
    Umso wichtiger ist es für Männer, diesen zu trainieren. 
    Zudem ist es beim Sex sehr hilfreich, dass der Mann seinen Beckenboden unter Kontrolle hat, denn dann kann er kontrolliert anspannen und entspannen.

  3. Wie funktionieren Beckenbodentrainer?

    Beckenbodentrainer sind elektrische Trainingsgeräte, die meist vaginal eingeführt werden um die Druckveränderungen am Beckenboden zu messen. Verbunden sind diese Geräte mit dem Handy über eine App des Geräteherstellers. In dieser kann die Patientin die Spannungsänderung grafisch einsehen und unter Erfolgskontrolle ihr Beckenbodentraining durchführen. Gute Geräte / Apps erinnern ebenfalls ans Training.
    Diese Geräte sind einfach zu verwenden und für den Eigengebrauch konzipiert.

    Eine Steigerung der Messqualität in Bezug auf die Darstellung der Muskelkontraktion bietet ein Ultraschallgerät. Hiermit wird gemessen, ob die richtigen Muskelgruppen angespannt werden.

    Diese Art der Therapie nennt man ultraschallgestützte Beckenbodentherapie. Die hierfür zu verwendenden Geräte werden vom Fachpersonal in der Praxis benutzt.

  4. Wie oft sollte das Beckenbodentraining am Tag durchgeführt werden?

    Sollte sich der Erfolg schnell zeigen, so ist es sinnvoll, das Beckenbodentraining in seinen Alltag zu integrieren und täglich ein bis zwei Trainingseinheiten zu absolvieren.

    Der Vorteil am Beckenbodentraining ist, dass es von außen nicht sichtbar ist und die Übungen jederzeit und überall durchgeführt werden können.

  5. Wie lange sollte das Beckenbodentraining durchgeführt werden, bis ein Erfolg erkennbar ist?

    Wie lange das Beckenbodentraining durchgeführt werden sollte, bis sich ein Erfolg einstellt, hängt ganz vom individuellen Ziel ab. Nach zwei bis drei Wochen regelmäßigem Training, sind bereits erste Erfolge spürbar.

    Auch ist die Ursache für die Beckenbodendysfunktion ein Einflussfaktor für den Erfolg des Beckenbodentrainings bzw. der Beckenbodentherapie.

    Es gibt ebenfalls Ursachen, durch die es zu keinem Erfolg des Beckenbodentrainings kommen kann und das Training somit zwecklos ist. Daher empfehlen wir die Beckenbodentherapie, um die möglichen Ursachen früh zu erkennen und die entsprechenden Interventionen zu ergreifen. Dabei kann ebenfalls der Nutzen des Beckenbodentrainings bzw. der Beckenbodenübungen eingeschätzt werden.

  6. Warum sollte ein Patient das Beckenbodentraining absolvieren?

    Warum das Beckenbodentraining wichtig ist, erklärt sich aus der Funktion des Beckenbodens. Er hat die Aufgabe die Kontinenz für Urin und Stuhl zu halten, hat Sexualfunktion und stabilisiert die Organe im Becken wie Blase, Uterus, Vagina, Rektum und Prostata.

    Da der Beckenboden sich im Laufe des Lebens verändert, Dysfunktionen entwickelt oder sich bei Schwangerschaften, Geburten oder Unfällen verletzen kann, gilt es diesen zu trainieren.

  7. Was ist der Unterschied zwischen Beckenbodentherapie und Beckenbodentraining?

    Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Beckenbodentherapie und dem Beckenbodentraining.
    Die Beckenbodentherapie setzt sich aus Untersuchungen, Behandlungen und Übungen zusammen. Die Übungen stellen das Training und oder die Gymnastik dar, wovon wir aber absehen, um einen Unterschied zwischen den verschiedenen Phasen der Rehabilitation zu erkennen.

    Innerhalb der Beckenbodentherapie werden vom Therapeuten u.a. Übungen angeleitet, die auf Grundlage der medizinischen Untersuchung mittels Anamnese, vaginaler Palpation bei Frauen und einer Ultraschalluntersuchung ausgewählt werden. Dabei wird der Ultraschall zur bildgebenden Darstellung der Beckenboden- und Bauchmuskulatur genutzt, um sicher zu stellen, dass die richtigen Muskeln angespannt oder entspannt werden.

    Das Beckenbodentraining stellt Übungen dar, die auf den Beckenboden ausgerichtet sind. Dabei wird der Patient mittels verbaler Anleitung dazu gebracht, den Beckenboden aufzuspüren, anzuspannen oder zu entspannen und zu trainieren. Welche Muskeln dabei aktiv oder inaktiv sind, kann leider nicht geprüft werden. Ungefähre Verlässlichkeit gibt es bei der Palpation durch erfahrene Therapeuten oder dem Trainer.

    Vor Beginn des Trainings empfehlen wir eine Beckenbodentherapie, die eine 100 prozentige Verlässlichkeit der Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur sicherstellt. Danach kann mit dem Beckenbodentraining, der Beckenbodengymnastik oder der Rückbildung begonnen werden.

Sportosteopathie

  1. Hilft Osteopathie bei Beschwerden oder Verletzungen am Knie von Sportlern?

    Die Osteopathie bei Sportlern, auch Sportosteopathie genannt, kann am ganzen Körper 
    angewendet werden. Häufig ist das Knie betroffen. Besonders bei Fußballern, Joggern, Triathleten, Tennisspielern, Badmintonspieler und Gewichthebern treten Knieschmerzen auf.

    Eine orthopädische Untersuchung ist empfehlenswert, da Risse der Kreuzbänder oder Seitenbändern oder ein Meniskusschaden einfach mittels bildgebenden Verfahrens und lokaler Diagnose festgestellt werden kann.
    Die Behandlung bei Kniebeschwerden mittels Osteopathie erfordert eine Ganzkörperuntersuchung.

    Mit Hilfe ganzheitlicher Untersuchungen kann die Körperveränderungen ausfindig gemacht werden, die die Beschwerden hervorrufen. Wir beobachten häufig Blockaden in den umliegenden Gelenken, wie Fuß oder Hüfte, bei der es zu einer Bewegungsveränderung des ganzen Beins kommt und das Knie dadurch vermehrt unphysiologisch beansprucht und somit überlastet wird. Dadurch können der Schmerz und eine Verletzungsanfälligkeit für Sehnen, Bänder und Muskeln (z. B. Muskelfaserriss) entstehen.

    Aber auch Veränderungen der Durchblutung, im Nervensystem oder in den Muskelketten oder den Fasziengewebe kann zu Kniebeschwerden führen. 

  2. Hilft Osteopathie nach dem Sport?

    Die Osteopathie wird nach dem Sport, unabhängig davon, ob Wettkampf oder Training, eingesetzt, um die Regenerationszeit spürbar zu verkürzen. Nach unseren Erfahrungen wird das Gewebe dadurch besser mit Nährstoffen versorgt und heilt schneller nach Überbelastungen aus.

Kinderosteopathie

  1. Was ist ein Kinderosteopath?

    Ein Kinderosteopath benötigt spezielle Kenntnisse, welche er über nötige Aus- und Weiterbildungen erlangt. Dabei erwirbt er Wissen zu den motorischen und geistigen Entwicklungsschritten eines Babys/Kindes. Zudem bedarf es einem hohen Maß an Erfahrung und Einfühlungsvermögen, um jungen Eltern bei den Beschwerden bzw. Symptomen der Babys/Kindes zu helfen und ihnen geeignete Hilfestellungen zu geben.

  2. Was tun, wenn das Baby/Kind Kopfverformung/ Schädelasymmetrie vorweist?

    Bei Kopfverformungen/Schädelasymmetrien empfiehlt die Osteopathie das Lösen eventueller Blockaden, beispielsweise der Atlasblockierung. Reicht dies nicht aus, so ist eine Behandlung der Asymmetrie notwendig. Zudem bedarf es Übung beim Tragen und Hochnehmen des Babys/Kindes (Handling), sowie die richtige Lagerung.

    In unserer Praxis unterstützt der Osteopath die Eltern mit Aufklärung, Beratung und Betreuung und gibt diesen notwendige Hilfestellungen und Übungen zum Tragen und Hochnehmen des Babys/Kindes für zuhause mit. Oft ist eine begleitende Physiotherapie nötig.

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